Das Rind Konzerte und Tickets

„Das Rind“ versteht sich als Kulturzentrum, indem künstlerische, soziale und kulturpolitische Ideen und Initiativen einen Platz finden. Die Rinder haben seit dem Jahr 1992 aus einer Idee, Kultur in jeglicher Form allen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen, ein funktionierendes Zentrum mit bislang weit mehr als 300.000 BesucherInnen und über 1.600 Veranstaltungen aufgebaut, welches sich seit Beginn deutlich von kommerziellen Veranstaltern der Region abhebt.

Das Programm im „Rind“ ist nicht beschränkt und bietet ein breites Spektrum aktueller Kultur. So haben Konzerte und Discos der verschiedensten Musiksparten, Theaterproduktionen, Comedy- und Kabarettveranstaltungen, Lesungen, Hörspiel, Ausstellungen, politische Veranstaltungen, Filmvorstellungen, Cafés, Flohmärkte, Workshops, Performance und Bildende Kunst im Rind stattgefunden oder den Weg in das feste Monatsprogramm gefunden. Das Haus hält für alle Sparten Darstellungsmöglichkeiten bereit.

Künstlerisch und konzeptionell ist der Ansatz des Hauses in der Praxis wie auch in der Theorie genreübergreifend und international ausgerichtet - mit dem Ziel, eine Vielfalt aktueller Kultur zu vermitteln.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachwuchsförderung. “das Rind“ bietet Erprobungsräume und Entwicklungsmöglichkeiten für junge und angehende Künstler, vermittelt Kompetenzen im gesamten Bereich der Kultur sowie in der Veranstaltungsabwicklung und schafft so Möglichkeiten zur Erprobung eigener Fähigkeiten. Regelmäßig finden mittlerweile Konzerte mit Nachwuchsbands aus dem Großraum Rüsselsheim statt und auch beim Jazzcafé stehen neben renommierten Künstlern immer wieder Rüsselsheimer Talente auf der Bühne, um sich einem breiten Publikum vorzustellen.

Pro Jahr werden zwischen 150 und 180 Veranstaltungen angeboten. Schätzungsweise 25.000 Besucher nehmen jedes Jahr das Angebot im „Rind“ war.

Der Veranstaltungsbetrieb im Rind arbeitet gemeinnützig, also nicht-kommerziell. Das heißt, es werden keine Gewinne erwirtschaftet! Erlöse aus Partyveranstaltungen fließen in das Kulturprogramm und wenn alles gut geht, steht am Jahresende ein schwarze Null ;-)

„Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. ( ... ) Substantiell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushalts zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich ‚Subventionen‘ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in eine falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“

(Richard v. Weizsäcker )

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